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DienstleisterUnternehmen für die Pflege in meinem Wald

Im Bereich der Forstwirtschaft gibt es eine Vielzahl von Dienstleistern, die Ihnen als Waldeigentümer zur Seite stehen können. Das Finden der richtigen Dienstleister für Ihren Wald stellt für viele Waldeigentümer eine große Hürde dar. Der Waldmarktplatz möchten Ihnen diese Suche erleichtern. Mit den folgenden Dienstleistern können Waldeigentümer in Kontakt kommen:

Welche Aufgaben hat ein Revierförster

Bei Fragen zum Wald ist die Forstbehörde der richtige Ansprechpartner. Die Waldfläche ist dabei unter den Forstämtern und im Forstamt in Reviere aufgeteilt. Der Revierförster leitet ein Forstrevier innerhalb eines Forstamtes. Er gehört also zu einer Forstbehörde , gleichwohl bietet er Ihnen diverse Dienstleistungen an. In erster Linie ist der Revierförster für die Koordination aller anfallenden Aufgaben im Wald zuständig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Pflege des Waldes und dem Wildtiermanagement. Zudem vermarktet er auch das in seinem Revier geschlagene Holz und kümmert sich um die Einhaltung des Waldgesetzes. Revierförster haben ein umfassendes Hochschulstudium absolviert. Einige Absolventen arbeiten aber auch als selbständige Forstberater.
Den richtigen Revierförster für Ihren Wald finden Sie
auf dem Waldmarktplatz

Was macht ein Forstberater?

Im Gegensatz zu Revierförstern arbeiten Forstberater selbständig und sind keiner Behörde unterstellt. Ein Forstberater sollte aber auch ein forstliches Studium abgeschlossen haben. Der Forstberater ist in der Regel also ebenfalls ein Förster, aber kein Revierförster. Der Forstberater hilft Ihnen als Waldeigentümer in beratender Position und tatkräftiger Hilfe rund um die Wald- und Forstwirtschaft. Er wird in der Praxis oftmals für die Aufgaben engagiert, die nicht vom Revierförster übernommen werden oder wenn sich der Waldeigentümer eine weitere Expertenmeinung einholen möchte.
Die Tätigkeitsfelder von Forstberatern sind vielfältig. Die häufigsten Aufgaben sind:
  • Inventur des Waldbestandes

  • Wirtschaftsplanung für Forstbetriebe

  • Kartierungen in der Forstwirtschaft (Waldbestand, Biotope, Wege, etc.)

  • Beratung zu besonderen Fragen wie Naturschutz oder Fördermittel

  • Auszeichnen von Waldbeständen

  • Einschlagsplanung

  • Akquise und Koordination von Unternehmern

  • Holzvermessung

  • Holzverkauf

  • Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Behörden

  • Planung und Durchführung der Jagd

Den passenden Berater für Ihren Wald finden Sie
auf dem Waldmarktplatz

Was macht der Forstsachverständige?

Forstberater mit langjähriger Erfahrung und weiterführender Spezialisierung können als Sachverständige fungieren. Je nach Bundesland können sie auch offiziell anerkannt, bestellt oder beeidigt sein. Das Aufgabenfeld des forstlichen Sachverständigen erstreckt sich über das gesamte Forst- und Jagdwesen. Aufgabenschwerpunkte sind aber Forsteinrichtung und Wertermittlung.
Forstsachverständige haben ebenfalls Forstwirtschaft oder Forstwissenschaft studiert und sind, wie der Forstberater, ebenfalls keine Revierförster.
Den passenden Forstsachverständigen für Ihren Wald finden Sie
auf dem Waldmarktplatz

Was macht ein Forstwirt?

Forstwirte werden umgangssprachlich auch als Waldarbeiter bezeichnet und führen alle anfallenden Arbeiten in einem Forstbetrieb aus. Von der Aufforstung bis zum Zaunbau ist der Waldarbeiter die helfende Hand des Revierförsters oder Forstberaters. Die Ausbildung zum Forstwirt dauert drei Jahre und endet mit der Facharbeiterprüfung.
Die Aufgaben der Forstwirte sind zum Beispiel:
  • Begründung und Verjüngung von Waldbeständen und Kulturflächen

  • Erschließen und Pflege der Waldbestände

  • Ernte, Sortierung und Lagerung von Holz

  • Schützen von Waldbeständen vor Gefahren wie Wildverbiss

Viele Forstwirte arbeiten nach ihrer Ausbildung in Forstunternehmen.

Was machen Forstunternehmen?

Das Dienstleistungsspektrum in der Wald- und Forstwirtschaft ist vielfältig. Dementsprechend gibt es auch eine Vielzahl privater Forstunternehmen mit unterschiedlicher Spezialisierung.
Die häufigsten angebotenen Dienstleistungen sind:
  • Holzeinschlag

  • Rückung

  • Bodenvorbereitung und Pflanzung

  • Zaunbau

  • Kulturpflege

  • Wegebau

Forstunternehmen sind in der Regel hochtechnisiert und stellen zu ihren Dienstleistungen die benötigten Forstmaschinen wie Forwarder und Harvester. Bei der Wahl eines geeigneten Forstunternehmers für Ihre geplante Maßnahme sollten Sie auf die Zertifizierung des Forstunternehmers achten. In der Regel bieten Forstunternehmen auch eine grundlegende Beratung an. Es wird aber eine separate Beratung durch einen unabhängigen Forstberater empfohlen.
Passende Forstunternehmer für Ihren Wald finden Sie
auf dem Waldmarktplatz

Was macht der Holzhändler, Holzaufkäufer oder das Holzkontor?

Holzhändler kaufen Ihr eingeschlagenes Holz. Viele Holzhändler sind Angestellte von Sägewerken, einige arbeiten auch als selbständige Zwischenhändler. Holzhändler planen und steuern logistische Prozesse in der holzbe- und verarbeitenden Industrie sowie im Holzhandel. Sie sind für die Einhaltung von Rahmenverträgen zu vereinbarten Holzliefermengen zuständig und der Vermittler zwischen Waldeigentümer/Förster und der holzverarbeitenden Industrie. Viele Holzeinkäufer arbeiten für einen holzverarbeitenden Betrieb oder haben spezielle Verträge mit solchen Betrieben. Es ist empfehlenswert sich zum Holzverkauf vom zuständigen Revierförster oder einem forstlichen Berater unterstützen zu lassen.
Den passenden Berater sowie Holzverkäufer für Ihren Wald finden Sie
auf dem Waldmarktplatz

Sägewerk

Das Sägewerk verarbeitet das Waldholz zu den gewünschten Rohholzprodukten weiter. Je nach Qualität Ihres Holzes kann es zum Beispiel als Bauholz, zur Papier- oder Palettenherstellung genutzt werden. Als Furnierholz werden nur Rohhölzer von herausragender Qualität verwendet.
Im Sägewerk wird das eingeschlagene Holz vorab noch einmal der so genannten “Werksvermessung” unterzogen. Dazu wird jeder Stamm einzeln über ein Laufband durch eine Messanlage geleitet und aufgemessen. Die wenigsten Waldeigentümer haben direkten Kontakt mit Sägewerken, da der Holzverkauf an die Sägewerke zumeist über Holzhändler abläuft.

Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse

Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse ermöglichen es den Waldeigentümern, ihren Wald betriebswirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. So kann innerhalb des Zusammenschlusses eine größere Fläche bewirtschaftet werden. Dienstleistungskosten werden geteilt und größere Verkaufsmengen können angeboten werden. Das Bundeswaldgesetz (BWaldG) regelt verschiedene Formen der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse und unterscheidet zwischen drei verschiedenen Arten. Die häufigste Form ist die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG). Außerdem gibt es noch Forstbetriebsverbände (FBV) und Forstwirtschaftliche Vereinigungen (FWV).
Daneben existieren noch sonstige Zusammenschlüsse wie:
  • altrechtliche Forstverbände

  • Wirtschaftsgenossenschaften des öffentlichen Rechts

  • Forstbetriebsvereinigungen

Wann ein Notar notwendig wird

Sobald Sie Wald kaufen oder verkaufen muss der Kaufvertrag vor einem Notar geschlossen werden. Da es sich bei Wald um eine Immobilie handelt, bedarf es laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) einer notariellen Beurkundung des Waldkaufs.

Steuerberater für Forstbetriebe

Forstwirtschaftliche Betriebe (auch einzelne Waldeigentümer) können oft von verschiedenen Vergünstigungen profitieren. Wir empfehlen Ihnen, sich einen Steuerexperten im Bereich Forstwirtschaft zu suchen, der mit den Besonderheiten der Forstwirtschaft vertraut ist und Sie kompetent beraten kann.

Forstanwalt

Ein Anwalt mit Fachkompetenz zu Forst- und Naturschutzrecht: Nicht alle Juristen sind mit den speziellen Themen rund um die Wald- und Forstwirtschaft vertraut. Sollten Sie einmal in die Situation kommen sich rechtlich beraten lassen zu wollen, fragen Sie Ihren forstlichen Berater nach einer Empfehlung.

Verbände

Um gemeinsame Ziele zu verfolgen, können sich Waldeigentümer in Deutschland einer Vielzahl an Verbänden auf Bundes- und Landesebene anschließen.
  • Waldbesitzerverbände

  • Waldbauernverbände

  • Natuschutzverbände

Diese Verbände bieten zum Teil umfassende Beratungsleistungen an, haben jedoch naturgemäß die verbandseigene Zielstellung im Fokus.

Jagdgenossenschaft

Allen Waldeigentümern steht das Jagdrecht zu. Nach dem Bundesjagdgesetz bilden Eigentümer von land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich nutzbaren Grundstücken mit einer zusammenhängenden Fläche von weniger als 75 Hektar eine Jagdgenossenschaft, die die Ausübung der Jagd in der Regel verpachtet.
Die Eigentümer müssen die Bejagung ihrer Flächen dulden. Eine Nichtbejagung einzelner Flächen kann nur auf Antrag entschieden werden.
Da die Nichtbejagung einzelner Flächen eines gemeinschaftlichen Jagdbezirks in mehrfacher Hinsicht erhebliche Auswirkungen auf die übrigen Flächen haben kann (insbesondere in Bezug auf die Regulierung des Wildbestandes und die Vermeidung von Wildschäden), sind bei der Entscheidung über den Antrag neben den Interessen des Antragstellers auch verschiedene Allgemeinwohlbelange sowie die Interessen betroffener Dritter (insbesondere die Land- und Forstwirtschaft) von der Behörde gegeneinander abzuwägen. Anträge zur Nichtbejagung werden von der unteren Jagdbehörde bearbeitet.

Berufsgenossenschaft

Die Arbeit im Wald ist nicht ungefährlich. Jedes Jahr geschehen etliche Unfälle in der Forstwirtschaft. Daher sind Sie als Waldeigentümer durch die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft abgesichert. Es handelt sich um eine Pflichtversicherung für alle Besitzer / Betreiber einer Waldfläche von mehr als 0,25 Hektar (Stand 2018). Besitzer kleinerer Flächen können einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht stellen. Als Waldeigentümer oder Forstbetrieb ist Ihr Ansprechpartner die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).

Sonstige Stiftungen und Körperschaften

In einer Stiftung möchte sich ein Stifter dauerhaft für einen gemeinnützigen Zweck engagieren und bringt dazu sein Vermögen ein. Die Stiftung verwaltet dieses Vermögen und nutzt dieses und weitere Mittel Dritter, wie zum Beispiel Spenden, um gemeinnützige Projekte zu realisieren. Beispiele aus der Forstwirtschaft sind:
  • Stiftung Zukunft Wald der Niedersächsischen Landesforsten

  • Stiftung Unternehmen Wald der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Körperschaften sind auf Dauer angelegte rechtsfähige Vereinigungen von Personen, die einen gemeinsamen Zweck verfolgen. Dessen Bestand ist vom Wechsel der Mitglieder unabhängig. Neben privatrechtlichen Körperschaften wie Vereinen, Aktiengesellschaften, Genossenschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung, gibt es Körperschaften des öffentlichen Rechts (öffentlich-rechtliche Körperschaften). Letztere sind rechtsfähige Verbände zur Wahrnehmung staatlicher Zwecke unter Staatsaufsicht. Die Mitgliedschaft kann freiwillig oder gesetzlich vorgeschrieben sein.

Planungsbüros

Forstplanungsbüros helfen Waldeigentümern mit individueller Beratung und Betreuung bei der Umsetzung ihrer forstbetrieblichen Zielstellung. In einem Forstplanungsbüro werden Sie von Forstsachverständige und Forstberater zu allen Belangen der Forstwirtschaft kompetent beraten.

Immobilienmakler

Der Immobilienmakler vermittelt zum Verkauf oder zur Vermietung stehende Grundstücke. Er wird als Makler zwischen Eigentümer und Interessent tätig. In der Regel wird der Immobilienmakler über Provision bezahlt, welche in Abhängigkeit vom Kaufpreis und vorheriger Absprachen in entsprechender Höhe abgegolten wird.